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Atelierblog - Dezember 2016

Zarte Bande, blauer Faden...

  

 

 

In diesem Jahr durfte ich mit drei wunderbaren Frauen neue Bande knüpfen.

Ute Menze und Meike Menze-Stöter von acufactum, Michèle Brunnmeier von Lillemor & Rosenresli und ich haben unsere
Fäden aufgenommen und miteinander verflochten um für Euch ein elfenhaftes Handarbeitsbuch zu verwirklichen.

Zauberzarter Elfengarten wird ein ganz besonderes Bilderbuch für romantische Herzen und praktisch veranlagte Feen
und ich freue mich schon sehr darauf, all die schönen Dinge, die dafür entstanden sind, gemeinsam mit Euch zu bestaunen!

 

 

 

Ich wünsche Euch ein überraschendes und verzauberndes neues Jahr - möge sich ein roter oder blauer oder goldener Faden
durch dieses Jahr für Euch schlängeln und neue Bande knüpfen...

Herzlichst,

Eure Daniela

 

Märchenzauber

 

 

Je tiefer ich mich in die Andersen Märchenwelt hinein begebe, desto verzauberter bin ich von den betörenden Stimmungen,
die dort in einfachen Worten heraufbeschworen werden:

„...die Fee nahm den Prinzen bei der Hand und führte ihn in ihr Schloss, dessen Wände in solchen Farben prangten wie die
prächtigsten Tulpenblätter, wenn man sie gegen die Sonne hält. Die Decke war selber eine große, strahlende Blüte,
und je mehr man zu ihr hinauf starrte, desto tiefer erschien ihr Kelch.
Der Prinz trat ans Fenster und blickte durch eine der Scheiben, da sah er den Baum der Erkenntnis ..
und die Fee lächelte und erklärte ihm, dass die Zeit auf jede Scheibe ihr Bild … eingebrannt habe, aber nicht wie man es sonst
zu sehen pflegt, nein, es war Leben darin; die Blätter der Blume regten sich, die Menschen kamen und gingen,
wie in einem Spiegelbild…. Ja alles, was in dieser Welt geschehen war, lebte und bewegte sich
auf den Fensterscheiben; so kunstvolle Gemälde vermochte nur die Zeit einzubrennen...“

(Text und Bilder zu dem Märchen „Der Paradiesgarten" und die Fee auf dem Bild oben und ganz unten ist meine Tochter Sophia)

 

 

 

 

Wie auch bei den Märchen der Brüder Grimm (zum Buch geht's hier) sehe ich die Themen als große Bilder, die  erinnern und berühren,
Schicksal und Lebenslinien nachzeichnen. Liebe, Mut, Treue und Erlösung – das sind die Farben aus denen die Märchen gemalt sind.

 

 

Euch allen eine bilderreiche und festliche Zeit.

Herzlichst,

Eure Daniela

 

Märchenrätsel

 

 

 

Wer von Euch weiß, aus welchem Märchen die folgenden Zeilen sind:

"...und sie machte ein Loch ins Blatt, schaute hindurch zur Sonne auf, und da war ihr so,
als sähe sie die hellen Augen ihrer Brüder, und jedesmal, wenn die warmen Sonnenstrahlen
auf ihre Wange schienen, dachte sie an all ihre Küsse."

 

 

Habt ihr es erraten?

Es ist die kleine Elisa, die sich in dem Märchen "Die wilden Schwäne" auf die Suche nach ihren verwunschenen Brüdern macht.

Ich begleite sie gerade in den nächtlichen Wald, und  "... da legte sie sich auf das weiche Moos, sprach ihr Abendgebet
und lehte den Kopf gegen einen Baumstumpf. Es war so still, die Luft war ganz mild, und ringsum im Gras
und auf dem Moos funkelten wie ein grünes Feuer Hunderte von Johanniswürmchen.
Als sie mit der Hand sacht einen der Zweige berührte, fielen die leuchtenden Insekten gleich Sternschnuppen auf sie nieder." 

Durch mein Atelier zieht der Duft von Plätzchen und draußen träumen alle Funkenkäferchen vielleicht gerade vom Sommer…

 

 

Herzlichst,

Eure Daniela

 

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